SPD Initiative zum Bürgermeister Puls Wanderweg

SPD Initiative zum Bürgermeister Puls Wanderweg.

Um unseren Artikel in der Kiek-Rin zum Bürgermeister Puls Wanderweg zu illustrieren haben wir vor Ort Bilder aufgenommen und dabei Markierungen an der Unterbrechung des Wanderweges entdeckt, die auf bevorstehende Bautätigkeiten hinwiesen. Eine Nachfrage beim Bauamt bestätigten unsere Einschätzung, dass der Rückbau des Wanderweges sehr bald erfolgen wird, so wie es der Grundstückbesitzer durch seinen Rechtsanwalt bei der Stadt eingefordert hatte.
Das wollten wir so nicht hinnehmen und haben deshalb Kontakt zum Grundstückseigentümer, aufgenommen. Weil uns wenig versprechende Berichte über die Zugänglichkeit des Grundstückeigners vorlagen, haben wir uns auf schwierige Gespräche eingestellt.
Aber dieses Gespräch verlief vollkommen anders, als wir es erwartet hatten. Bei einem Kaffee haben wir uns angehört, wo aus der Sicht des Grundstückeigners die Probleme sind, die einer Verlängerung des ausgelaufenen Pachtvertrages im Wege stehen. Dann haben wir beraten, wie beide Seiten, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger dennoch zusammenkommen können. In dem Gespräch konnten wir erreichen, dass der Rückbau vorläufig ausgesetzt und der Stadt der Pachtvertrag, der dem Grundstückinhaber vorliegt, zu den von der Verwaltungsleitung, im vergangenem Sommer ausgehandelten monetären Bedingungen, mit einer kleinen Ergänzung in der Präambel erneut angeboten wird.
Zu den Inhalten wollen und dürfen wir nichts schreiben. Aber wir lassen unseren Leserinnen und Lesern wissen, dass der jährliche Pachtzins so niedrig ist, dass für jede Bautätigkeit der Pachtzins auf viele Jahre zu leisten ist.
Die SPD Fraktion hat einen entsprechenden schriftlichen Antrag in die Stadtvertretung, für deren Sitzung am 25. April 2018 eingebracht.
Nach heftigen Diskussionen und Vorwürfen an die SPD, mit Entgleisungen des Bürgermeisters und persönlichen Angriffen auf SPD Stadtvertreter wurde der Antrag in die Tagesordnung aufgenommen, doch bei den anschließenden Beratungen. in der nicht öffentlichen Sitzung abgelehnt.
Es ist in der Politik natürlich, dass unterschiedliche Meinungen, manchmal auch hart aufeinandertreffen, aber persönliche Angriffe und Unterstellungen haben in einer Debatte nicht verloren.
Über die inhaltliche Debatte dürfen die Stadtvertreter nicht berichten. Es ist zu befürchten, dass mit dieser Entscheidung die Tür zu einer einvernehmlichen Lösung nun fast endgültig zugeschlagen ist. Wir können es nicht verstehen, dass die Mehrheit der Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter nicht über den eigenen Schatten springen kann und zu Wohle der Menschen in Marne eine gute Lösung akzeptiert.
Und wir haben noch dazu gelernt: „Bevor man über einen Menschen urteilt oder das Urteil über einen Menschen von anderen übernimmt, sollte man sich immer erst ein eigens Bild verschaffen“. Wir haben den Grundstückseigentümer als einen besonnenen, freundlichen und höflichen Menschen kennengelernt.

Nachtrag: Wir habe trotz der Abfuhr, die unsere Stadtvertreter hinnehmen mussten noch einmal Kontakt zum Grundstückseigentümer aufgenommen, denn nach der Vertragsablehnung wäre ein Rückbau sofort fällig gewesen. Die Stadt hat den Rechtsvertreter des Grundstückeigners, die Beauftragung des Rückbaus für den 25. April 2018 zugesagt. Die SPD konnte zusammen mit der Interessengemeinschaft „Das Marne der Zukunft“ (Herren Vosgerau und Paustian) einen Aufschub der Rückbauverpflichtung bis zum 15. August 2018 erwirken.

Vielleicht besteht ja in der neuen Stadtvertretung die Chance das Thema sachlich zu behandeln und im Sinne der Marner Bürgerinnen und Bürger einer Lösung zuzuführen