Frohe Weihnachten 2020

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde
der SPD in Marne,

ein Jahr ist schon wieder zum großen Teil vorüber, und auch wenn es mal nicht so gut lief in diesem Jahr, am Ende und in der Rückschau sind wir von diesem Jahr hocherfreut.
Nicht nur, dass wir einen tollen Sommer hatten, nein bis in den Herbst zogen sich die Sonnentage und machten Lust auf kurze Ausflüge in die Gegend oder auf Abende mit Freundinnen und Freunden auf den Terrassen und in den Gärten.
Und auch politisch sind wir in unserer Stadt einen großen Schritt weiter; es
gibt im Stadtvertretung mit anderen Parteien und Fraktionen eine wirklich starke Zusammenarbeit und Anerkennung. Wenn man den Blick in die Zukunft fokussiert und bereit ist, vergangenes auf beiden Seiten zu vergessen, kann man auch optimistisch die Zukunft der Stadt mitgestalten und politische Kreativität für die Bürgerinnen und Bürger entfalten. Man muss das Gute entwickeln und aus schlechten Erfahrungen, Begegnungen und Entwicklungen lernen, um zu besseren Ergebnissen zu kommen. Das ein oder andere Negative lässt man am Weg liegen. Ballast, der Mühe, es mitzuschleppen, nicht wert; aber die Erfahrung hilft uns für die Zukunft!
Wir freuen uns sehr, dass wir hier auf einem guten Weg sind!

In der Stadtvertretung haben wir den uns zustehenden Vorsitz für den Ausschuss für gesellschaftliche Angelegenheiten wieder besetzen können.
(Matthias Früchtnicht) Auch dieses ist ein Ergebnis des guten und offenen Meinungs- und Informationsaustausches mit den Parteien von KBV und FDP.

Insgesamt sieht die SPD hoffnungsvoll in die Zukunft, bereit sich in die politische Arbeit in der Stadt einzubringen, bereit, die Geschicke der Stadt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger weiter mitzugestalten.

Ein Thema, welches uns allen beschäftigt, Corona!
Was haben wir hier nicht alles erleben müssen! Die politische Arbeit ist natürlich auch eingeschränkt im Zusammenhang mit der Epidemie. Wir machen aber das Beste aus der Situation: Wir telefonieren, tauschen uns aus und niemand ist im Zweifelsfalle allein!
Auch Ihr, unsere Mitglieder und Freundinnen und Freunde, lasst Euch nicht den Mut und die Freude nehmen im Angesicht dieser verheerenden Krankheit. Mit unseren Angehörigen, die weiter entfern leben, halten wir per Bildtelefon Kontakt, wenn das Reisen nicht möglich ist. Und auch der persönliche Brief kann Freude bereiten am Mittag, wenn der Postbote kommt!
Lassen wir nicht den Kopf hängen, für die Pandemie können wir niemanden verantwortlich machen. Wir können aufpassen und die Regeln befolgen, für uns und zum Wohle der Anderen.

Wir wissen nicht, wie das Neue Jahr wird, das Jahr 2021. Licht und Schatten werden sich abwechseln. Die Kunst des Lebens besteht vielleicht darin, das Licht zu genießen und doch die Schattenseiten auszuhalten. In der Hoffnung, dass wir alle zusammen ein gutes Jahr 2021 und eine friedliche Weihnachtszeit erleben,
Es grüßt Sie ganz herzlich, stellvertretend für die SPD in Marne.

Matthias Früchtnicht
Fraktionsvorsitzender.

Im Anschluss noch ein Wintergedicht von Matthias Claudius

Ein Lied hinterm Ofen zu singen!

Der Winter ist ein rechter Mann, kernfest und auf die Dauer ;

sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an, und scheut nicht süß noch sauer.

War je ein Mann gesund, ist er’s; er krankt und kränkelt nimmer,

weiß nichts von Nachtschweiß noch Vapeurs, und schläft im kalten Zimmer.

Er zieht sein Hemd im Freien an und lässt’s vorher nicht wärmen;

und spottet über Fluss im Zahn und Kolik in Gedärmen

Aus Blumen und aus Vogelsang weiß er sich nichts zu machen,

hasst warmen Drang und warmen Klang und alle warmen Sachen.

Doch wenn die Füchse bellen sehr, wenn’s Holz im Ofen knittert,

und um den Ofen Knecht und Herr die Hände reibt und zittert;

Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht und Teich und Seen krachen;

das klingt ihm gut, das hasst er nicht, denn will er tot sich lachen.

Sein Schloss von Eis liegt ganz hinaus beim Nordpol an dem Strande;

doch hat er auch ein Sommerhaus im lieben Schweizerlande.

Da ist er dann bald dort bald hier gut Regiment zu führen.

Und wenn er durchzieht, stehen wir und sehen ihn an und frieren!