Bürgermeister Puls Wanderweg erhalten!

Bürgermeister – Puls – Weg endet plötzlich! Warum?

Schon seit Monaten ärgern sich Spaziergänger auf dem Bürgermeister – Puls – Weg sowie Anwohner im Wohngebiet an der Röntgenstraße, dass sie plötzlich und ohne erkennbaren Grund auf dem Wanderweg nicht mehr weiterkommen.

Aus dem Rathaus ist uns kein offizielles Statement bekannt. Doch es ist durchgedrungen, dass atmosphärische Störungen zwischen Personen wohl der hauptsächliche Grund sind. Die stammen wohl schon aus der Schulzeit, wissen Nachbarn zu berichten. Das gibt es ja schon mal, dass Menschen nicht miteinander können, doch das darf kein Grund sein, dass die Lösung eines eigentlich kleinen Problems unmöglich wird.

Wir haben gehört, dass der ursprüngliche Pachtvertrag ausgelaufen und die Debatte über einen neuen Vertrag zu einer Sprachlosigkeit geführt haben. Ein von der Amtsverwaltung vermittelter Pachtvertrag mit neuen Bedingungen, der unterschriftsreif vorlag, ist vor allem bei einem Herrn auf Ablehnung gestoßen und dann von der Mehrheit der Stadtvertretung ebenfalls abgelehnt worden. Und weil die Chemie zwischen zwei Personen nicht stimmt und die Verwaltung sich nicht noch einmal vorführen lassen will, gibt es keine weiteren Gespräche und der Wanderweg bleibt weiter unterbrochen.

Vor kurzem war zu hören, dass die Unterbrechung mittels zweier Brücken über das Fleet und einer Wegverlagerung nach Westen überbrückt werden soll. Das wäre aber ein echter Schildbürgerstreich, denn für die dadurch entstehenden Baukosten könnte man über Jahrzehnte selbst überzogene Pachtabgaben bezahlen.  Und das Grundstück auf der anderen Seite des Fleets gehört auch nicht der Stadt und müsste gepachtet oder gekauft werden.

Wir haben uns die Unterbrechung angesehen und festgestellt, dass nur noch Schilder auf das Ende des Weges hinweisen, die Barrieren aber weggeräumt oder verschwunden sind. Jetzt sind Markierungen zu sehen, die auf Vermessungen oder andere Aktivitäten hinweisen. Nun droht ein Rückbau des Weges und eine dauerhafte Schließung! Da bleibt keine Zeit mehr zum langen Taktieren. Jetzt muss gehandelt werden. Sonst verlieren viele Marnerinnen und Marner einen beliebten Wanderweg!

Die Redaktion der KIEK RIN meint:

Herr Bürgermeister, setzen Sie sich endlich mit dem Grundstückseigentümer an einen Tisch und finden Sie eine Lösung!  Es ist lächerlich, dass so ein banaler Streit schon mehr als ein Jahr anhält und einen lieb gewonnenen Weg unterbricht! Animimostäten zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger auszuleben zeugt weder von Souveränität noch von Stärke!